Geschichte
Kathriner Sport 1985
Endlich, am 5.Oktober 1985 öffnet Kathriner-Sport an der
Hauptstrasse 94,die Türen. Urs Granacher und seine Jazzband
musizieren auf dem Trottoir zur Eröffnung. Der Traum vom eigenen
Geschäft ging in Erfüllung und die vielen Glückwünsche, die schönen Begegnungen der zahlreichen Besucher, bestätigten uns, den richtigen Schritt gewagt zu haben.
Eine hektische Zeit liegt hinter Walter und Elisabeth Kathriner!
Inventar, auszeichnen und einräumen der neuen Artikel und die Geschäftsübergabe, die sage und schreibe, erst am 4.Oktober 1985
spätabends für alle zufrieden stellend geregelt werden konnte!
Die Skiwerkstatt wurde in der alten Metzgerei neben dem Restaurant Eintracht einquartiert. Bei Wind und Wetter mussten die Skier vom Laden in die Werkstatt oder umgekehrt transportiert werden.
Wir erfreuten uns bald einer treuen Kundschaft und unser Sortiment wuchs stetig an. Unser Laden platzte bald aus allen Nähten,
und es war unumgänglich, Ausschau für grössere Räumlichkeiten zu halten.
Der Zufall wollte es, dass im “ Chesmeyer Huus“ Lokalitäten frei wurden. Jedoch hatten wir im ersten Moment keinen Mut diesen Schritt zu wagen, und wir lehnten das Angebot von Robert Häfelfinger ab! Dies wollte der legendere Sissacher Unternehmer und langjährige Geschäftsmann Josef Meyer nicht akzeptieren.
Er klopfte nochmals bei uns an und machte uns Mut.
Nie werde ich die Vertragsunterzeichnung vergessen. Josef Meyer lud uns in seinen Salon im 2. Stock des Chesmeyer Hauses ein. Eindrücklich war dieser Moment und bei einem feinen Cognac wurden die Formalitäten erledigt.
Im Frühjahr 1989 stand nun die Züglete auf dem Programm.
Am Ostermontag, mit grosser Mithilfe der IG – West, wurden die über die Ostertage gefüllten Schachteln transportiert und im Chesmeyer Haus die lange Treppe hoch getragen, ja der Lift war zu diesem Zeitpunkt noch nicht in Betrieb!
Bruno Attanasio transportierte, mit seinem Gemüsebus, die in Decken eingehüllten Skier. Dies war die heikelste Aktion, die Skier durften keinen Kratzer, keine Zügelspuren aufweisen!
Die Mithilfe und das Anpacken der IG-Westler, zeigte uns, wie schön der Zusammenhalt in dieser Gewerbegruppe war, und wir waren natürlich mehr als froh, dass wir auf ihren tatkräftigen Einsatz zählen durften.
Als Dank und fröhlichen Abschluss verwöhnte uns Bruno mit einem feinen Grill und wir sassen auf dem Parkplatz , hinter der Garage Wicki noch lange gemütlich zusammen!
Nach einer strengen Woche mit einräumen, war dann jeder Artikel an
seinem Ort und wir konnten den geladenen Gästen, beim Apèro aufzeigen, wie modernes mit Altem in Verbindung gebracht werden konnte. Stolz, und Arm in Arm, marschierten Maria und ihr Bruder Josef Meyer durch die Moderne und gratulierten uns von Herzen. Wir durften ihre Freude spüren. Die Ladenbaufirma Assmann aus Allschwil, verstand es, die im 90- jährigen Chesmeyer Haus erhaltene Einrichtung, wie die schweren Rollladen, die Holzregale und die tiefen Schaufenster mit dem modernen Einrichtungsstandard zu verbinden. Eindrücklich war die aufgehängte Beleuchtung, die an der Decke neben den Stahlträgern einen speziellen Effekt erzeugte.
Die jungen Sportvertreter staunten nicht schlecht, wenn sie uns besuchten. Der alte Stoff und Schuhladen im Westteil, der moderne Sportladen im Ostteil. Natürlich musste der Westteil besichtigt werden, und Rosa Fiechter, alias “ Geierwalli“ begrüsste die jungen Herren immer mit dem gleichen Spruch: „ bevor d’nid grad chasch brünzle wird nid gluegt“.
Der neue Standort in der Mitte des Dorfes, die Zufahrt und die sicheren Parkplätze vom Bahnhof her, zahlten sich bald aus. Wir erfreuten uns einer treuen Laufkundschaft und wir durften sogar Kunden aus Basel und dem Fricktal bei uns begrüssen.
Die Werkstatt im Keller und die Vermietung im 1. Stock, waren sehr aufwändig und in der Wintersaison trainierten wir das Treppen steigen und das Ski schleppen!
Die Angestellten beim Chesmeyer kamen ins Pensionsalter und es wurden stimmen klar, dass der Laden aufgegeben werde.
Wiederum mussten wir uns mit einer Veränderung auseinander setzen. Und ja, da unsere Ladenfläche, nach 9Jahren bereits wieder aus allen Nähten zu platzen drohte, willigten wir ein und investierten erneut!
1999 eröffneten wir die neuen Räumlichkeiten, wir haben nun den ganzen Westteil dazu gemietet. Im ehemaligen Stoffladen, errichteten wir den Schuhcorner und einen Adidas Shop, den Schuhladen im Mittelteil haben wir mit Fitnessgeräten bestückt. Die Werkstatt blieb im Keller und somit auch das Treppen steigen. Das Lager, Büro und die Vermietung im 1. Stock wurde aufgehoben. Mit dem erneuten Umbau wurde auch der Liftschacht renoviert und ein neuer Lift eingebaut. Wir mieteten im Estrich einen kleinen Raum der mit dem Lift erreichbar war.
Wiederum war das Echo von unserer Kundschaft positiv und wir durften erneut spüren, den richtigen Schritt begangen zu haben!
Der Bau des Umfahrungs Tunnels, die Schliessung und der Umbau der Hauptstrasse, bewegte uns dazu, die Fühler auszustrecken.
Wir wurden bald schon fündig und konnten das Land, Ausgangs Dorf,
von der Familie Blapp sichern. Mit Hilfe der Intersport, die uns einen Architekten empfahl, konnten wir das Projekt „Chienbergcenter“ realisieren. Leider konnten wir nicht genügend Sicherheiten auftreiben um das Gebäude selber zu finanzieren. Wir mussten einen Investor finden und geeignete Mieter, die die Parterrefläche nutzen konnten.
Im Januar 2006 begannen wir mit einem Totalausverkauf und wir wurden von den Kunden überrumpelt. Neben bei musste die Sommerkollektion ausgezeichnet werden. Da die Räumlichkeiten im Chienbergcenter noch im Rohbau standen, transportierten wir die Schachteln nach Hause, wo wir bis spät Abends und am Wochenende,
mit tatkräftiger Unterstützung unserer Freunde, anschrieben. Die ausgezeichnete Ware, wurde dann in Böckten, in der guten Stube von unserem Servicemann Peter und Nelly Schaffner, zwischen gelagert.
Im Februar 2006 begannen wir mit dem bestücken der neuen Ladenfläche, derweil im Chesmeyerhaus der Totalausverkauf noch voll im Gange war.
Mit der Ladenbau Rickenbacher in Läufelfingen wurden wir kompetent beraten und bedient. Die Ladeneinrichtung war termingerecht geliefert und montiert. Christian Ritter vom Swin , hatte die Beleuchtung und die Elektroinstallationen ebenfalls termingerecht installiert.
Er und seine Mitarbeiter waren stets Vorort, wenn per express da und dort noch zusätzliche Steckdosen montiert werden mussten.
Alle unsere Handwerker haben sorgfältig und korrekt gearbeitet,
somit konnte, wie geplant Anfang März 2006 das Chienbergcenter eröffnet werden!
Wiederum erfüllte sich ein Traum! Verkaufsfläche, Lager, Büro, Werkstatt und Vermietung – alles können wir auf einem Boden bearbeiten.
Unsere Kundschaft fühlt sich wohl und wir dürfen wiederum Lob und Gratulationen entgegen nehmen.
Die Gondeln und die Ausstellungstische ermöglichen uns, unsere Artikel kundenfreundlich zu präsentieren. Das Flanieren und Shoppen
in unserem Geschäft wird für Jede/n ein Erlebnis. Lassen Sie sich von unserem Personal kompetent und freundlich beraten und Bedienen!Wir freuen uns auf Ihren Besuch!